Special Guest: Hank Davison

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HDCCC e.V.

Wir freuen uns Euch für die 3rd. American Car & Bike Days Hank Davison als Special Guest ankündigen zu können. Wer ihn noch nicht kennt liest am besten, was
Stefan Block in dem Alternativen Musik Webzine Terrorverlag schreibt.

Schaut man sich den Namensgeber der Band im reich bebilderten Booklet zu „Hard Way“ an, könnte dieser ohne (äußerlich) aufzufallen bei ZZ TOP auf die Bühne klettern. Richtig vermutet, der Bandleader trägt Bart. Seine Truppe ist seit 15 Jahren im Geschäft und hat sich als Liveband vor allem in den Motorradszenen Europas und in den USA einen Namen gemacht. Gemeinsame Auftritte mit Rockgrößen wie MEAT LOAF, LYNYRD SKYNYRD, den SCORPIONS oder den eingangs erwähnten ZZ TOP wurden absolviert. Wer so viel auf Achse ist, findet anscheinend keine Zeit für die Produktion einer CD. Nach zwei selbstproduzierten Livemitschnitten liegt mit „Hard Way“ jetzt das Studiodebüt vor.

„Face Of A Wanted Man” beginnt als schleppender Bluesrocker inklusive Mundharmonika-Einsatz. Die Stimme von Hank Davison klingt (erwartungsgemäß) rau und erdig. Mit „Panhead ’49 (Born To Be Free)” folgt eine Hymne für Harley Fans: “To be free on a Harley and you race in the streets”. Das mitsingkompatible “Come On And Say Yeah” lässt durch einen blitzsauberen Solopart aufhorchen. Der lockere Rocker „Prisoner Blues“ hätte auch gut ins Programm der „Blues Brothers“ gepasst (wobei die dortige Gefängnisszene ja mit dem „Jailhouse Rock“ begangen wird). Bei „Motorcycle Mama“ verrät bereits der Titel, dass dieser Song für Bikertreffen prädestiniert ist: „She get a black leather dress and that’s what I like“. Weiterhin antesten solltet ihr „Amazing Ride“, das gleichermaßen Southern- und Bluesfeeling versprüht, „Gamblers Roll“ als gut zubereitetes Futter für die Feuerzeugfraktion sowie den zum Abzappeln bestens geeigneten Rausschmeißer „A Little Bit Of Rock And Roll“

Diese Studioproduktion lässt erahnen, wie auf einem Bikertreffen zu dieser Mucke die Post abgeht. Wer auf ehrliche Musik innerhalb der Bandbreite Slowblues bis Rock ’n’ Roll steht, sollte hier nicht zögern. Und falls Hank Davison mal genug von seiner Band haben sollte, dann kann er mit dieser Stimme sicherlich bei AC/DC einsteigen. Okay, dann wohl ohne Bart.